#1 | Es ist spät.20.02.2018 14:07 (zuletzt bearbeitet: 26.02.2018 22:06)
Gelöschtes Mitglied
Ich steh im Nebel, allein im Dämmerlicht des späten Tages. Nur Jammerlaute dringen an mein Ohr und scharfe Winde zerren wild an mir. Ein Zug fährt in das Dunkel einer langen Nacht. Ich steige ein und nichts von mir wird auf den Gleisen bleiben, auf welchen ich durch helle Landschaft fuhr, die jetzt so weit liegt, hinter mir.
Hallo Hans, vermutlich ist das Gedicht eine Metapher und sie klingt traurig und dunkel. Gleichzeitig gefällt sie mir auch. Deutlicher wird es m.M nach, wenn Du hier noch etwas änderst: auf welchen ich einst durch helle Landschaft fuhr Liebe Grüße, Heidi
Nur würde ich die Ausrufe "Da kommt noch einer! Es könnte schon der Letzte sein!" streichen und statt: "Ich steige ein und nichts von mir bleibt auf den Gleisen," sagen: "Und nichts von mir wird auf den Gleisen bleiben."
#4 | RE: Es ist spät20.02.2018 21:19 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2018 21:22)
Gelöschtes Mitglied
Liebe Heidi,
ja es sollten daraus ein eigenes Verständnis gebildet werden. Der Vorschlag ist gut gemeint, doch es würde den Leserhythmus stören. Danke für Dein Interesse.
LG Hans
Lieber Thomas,
Deine Vorschläge gefallen mir. Habe schon geändert und danke Dir für Dein Interesse und Deine Mühe.
Lieber Hans. auch mir gefällt dein neuer Stil, den ich ich hier erkenne. Das Gleis/die Gleise welche leer zurück bleiben irritieren mich wohl etwas, weil das LI real vorher auf dem Gleis stand und gleichzeitig einen viel weiter zurück liegenden Blick auf sich selbst einnimmt. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Ich habe aber leider keine Idee zum Ändern. Ich glaube im letzten Satz kommt kein Komma hinter liegt. Liebe Grüße. der Sanderling
das war einer der Gründe, warum ich das Einsteigen weg haben wollte, also den Vorschlag: "Und nichts von mir wird auf den Gleisen bleiben." Der Zug braucht ein wenig mehr Freiheit, um die Einbildungskraft nicht auf ein zu enges Gleis zu setzten.
es freut mich, dass ich etwas Neues geschrieben habe, das auch gefällt. Das Komma muss nicht sein. Ich denke jedoch das es auch nicht falsch ist, weil es hier auch eine Sprechpause bewirken soll. Den Schluss habe ich schon gekürzt und geändert. Danke für Dein Interesse.
LG Hans
Lieber Thomas,
Zitatund nichts von mir wird auf den Gleisen bleiben
damit meinte ich den Lebensweg, der in Vergessenheit gerät. oder auch: es entsteht eine Lücke in welcher keine Erinnerungsstücke zurückbleiben. Danke für Deine Mithilfe.
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