Du hast mich seit Jahren mit Uschi betrogen, mir Treue geheuchelt, mich täglich belogen, du glaubtest ich merke und ahnde das nicht, kapierst nun erschrocken: Das war mein Gericht!
Es wird die Gemeinde in stillem Gedenken die Särge in wurmreicher Erde versenken. Du wirst nun bei Uschi in Ewigkeit ruhn – ihr werdet, das weiß ich, es nimmermehr tun.
Lieber Ralf, irgend etwas stört mich an deinem seeehr komischen und überaus realistischen Gedicht - ich weiß nicht was . Es könnte der -icht-Reim sein, den ich als "Gericht" in S1 V4 nicht wirklich verstehe. Du "ahndest" zwar in V3, was der Jurisprudenz im Wortlaut zuzuordnen ist, doch trotzdem kommt mir das Gericht zu plötzlich. Ist es vielleicht dem Reim geschuldet? Es gibt jede Menge -icht-Reime, die sicher besser passen. Ich habe heute schon öfter gelacht - über dein Gedicht besonders gerne . Herzliche Grüße, Heliane.
vielen Dank. Diese Daktylen mussten sein, damit ich mich nicht zu sehr ins "Angebandelt" versteife. Das Gericht kann leider nicht fehlen, denn es ist ein Pilz-Gericht.
vielen Dank, oder "Arsen und Spitzenhäubchen" etc... Früher habe ich gerne Roald Dahl gelesen, "Küsschen, Küsschen" etc. und makaberes Theater geschaut, davon ist wohl etwas hängen geblieben.
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