Was sind wir Menschen doch für arge Wesen und wähnen gottgleich noch zu sein. Wir sacken alle Schätze selbstverständlich ein und hinterlassen oftmals Not und Pein.
Ich sehe grad den Film aus Laos über Elefanten, sie dienen ihren Führern mit Geduld und wissen nichts dabei von jener Schuld, wenn sie die Wälder mitverkleinern, die bekannten.
So wird ihr Lebensraum beschnitten, er wird klein und wird nun reduziert für Gartenmöbel. Und dort in Afrika von reichem Pöbel,
werden sie totgejagdt, nur wegen Elfenbein. Ich mag die Tiere, die als Gottheit auch verehrt, und denk, der Mammon hat das Böse uns beschert.
hier ist Dir ein sehr schönes Sonett gelungen, bei dem mir die Aussage auch sehr gut gefällt. In der zweiten Strophe ist das zweite "nicht" überflüssig.
Liebe Heidi, obwohl ich den Film nicht gesehen habe, glaube ich, du bringst etwas durcheinander. In Laos werden Elefanten verehrt und gut behandelt. Dass sie helfen, ihren Lebensraum zu verkleinern, liegt an der Armut der Bevölkerung, die sich Geräte nicht kaufen kann. Auch ohne Elefanten wäre der Raubbau nicht zu stoppen. Nach Elfenbein wird NICHT in Laos gejagt! Das passiert in Afrika, wo sie NICHT als Götter verehrt werden!
Dein Sonett hat deutliche Schwächen: Die Auftakte sind nicht durchgängig unbetont, der Jambus klappt auch nicht und es klingt nicht. Sogar inhaltlich könnte es verbessert werden. Als sehr gut gelungen empfinde ich die Reimfolge in den Terzetten. Herzliche Grüße, Heliane.
Lieber Hans, danke fürs Vorbeischauen, Kommentieren und Dein Verstehen. Irgendwie musste ich das Gesehende verarbeiten. Liebe Grüße, Heidi
Liebe Heliane, Du hast Recht, es waren zwei Filme auf Arte hintereinander. Ich hätte es klarer machen müssen, dass es zwei Filme waren. Einer aus Afrika und einer aus Laos. Aber auch in Laos gehen nicht alle gut mit den Elefanten um. Die Wälder werden mittlerweile kommerziell gerodet und die Elefanten bis zur Erschöpfung derart missbraucht, dass sie nicht mehr fähig sind sich fortzupflanzen. Das sah ganz furchtbar und übel aus und hat mich veranlasst das Gesehende aufzuschreiben. Danke fürs Kommentieren, liebe Grüße, Heidi
Liebe Heidi, dein Sonett macht mich traurig. Zum Glück habe ich diesen Film nicht gesehen. Ich weiß, wegsehen bringt nichts, aber wie können wir helfen? Ich kaufe solche Möbel eh nicht und denke damit bezwecke ich vielleicht schon etwas. LG Heike
Liebe Heike, ich hatte auch mal gedacht, wenn ich kein Teak und Mahagoni kaufe, leiste ich meinen Beitrag, aber darum handelte es sich da auch gar nicht. Ich weiß nicht immer wirklich, mit welchem Kauf ich andere Menschen und Tiere ausbeute. Ich denke wir Menschen sind einfach zu viele, vor allem in den Entwicklungsländern und finde, da muss angesetzt werden. Die Pille oder andere Mittel zur Geburtenregulierung gibt es ja schließlich und weniger Kinder können auch besser versorgt werden. Unsere Entwicklungshilfe müsste sich auf kostenfreien Schulunterricht konzentrieren und Aufklärung betrieben werden. Niemand würde, wen er/sie nur einen einzigen Sohn hat, diesen auf einen gefährlichen illegalen Fluchtweg schicken um Geld nach Hause zu transferieren. Klappt ja sowieso meist nicht. Aber dem steht ein finanzielles Interesse an Ausbeutertum entgegen, das von Mächtigen gerne genützt wird. Hoffentlich werden wir Menschen mal so gescheit, dass sich globales Denken durchsetzt. Danke für Deinen Beitrag. Liebe Grüße, Heidi
dein Anliegen verstehe ich, aber gerade deshalb würde ich doch etwa mehr Sorge auf die Form legen.
Der wesentlichste Fehler des Metrums: "werden sie totgejagdt nur wegen Elfenbein" (XxxXxxxXxXxX) lässt sich leicht beheben indem man z.B. sagt: "getötet wegen ihres Elfenbeins". Ich würde aber zusätzlich die Anzahl der Jamben, sie schwankt zwischen 4 und 7, angleichen und bei "wegen Elfenbein" die Sache mit dem Genitiv durch einen neuen Reim in Ordnung bringen.
der Titel Elefanten hat mich förmlich gezwungen, dein Sonett zu lesen. Den Gedanken, dass Elefanten ohne es zu wissen durch ihre Arbeit ihren eigenen Lebensraum beschneiden, finde ich sehr bestechend. Gibt es hierzulande nicht auch ein Sprichwort, das besagt, wir sollen nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen?
Elefanten müssen das tun, was die Menschen ihnen befehlen - mit der Natur zu leben, das wäre wohl die Lösung und nicht gegen sie.
Über die technischen Finessen deines Sonettes kann ich zu wenig sagen, da ich keinesfalls ein Sonett-Experte bin.
Lieber Thomas, ich habe das Gedicht im Augenblick des Gesehenen geschrieben und ich weiß, dass das Metrum unregelmäßig ist. Danke für Deine Hilfe, aber wenn ich es jetzt „schön mache“, muss ich es komplett umbauen und ich krieg ich die Stimmung nicht mehr hin, die mir wichtig war. Sonst versuch ich ja, das Metrum regelmäßig zu gestalten und bitte somit um Nachsicht.. Herzliche Grüße, Heidi
Liebe Anna, ja es ist mit mir emotional durchgegangen, weil auch ich sehr berührt war und fast geheult habe. Und auch wenn die Elefanten ihren Lebensraum unwissend begrenzen, so ist es umso schlimmer, dass wir es wissentlich für kurzfristigen Gewinn tun. Ist das nicht wirklich zum Heulen? Liebe Grüße, Heidi
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