der Inhalt deines Gedichtes ist mir verständlich und nachvollziehbar. Wann ist denn eine Lüge eine Lüge? Wenn man was Falsches sagt in der Annahme, es sei das Richtige oder wenn man bewusst und mit Absicht etwas Falsches sagt? Was ist mit notwendigen Lügen, um jemanden zu schützen, was mit Notwehrlügen? Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Wirklichkeit? Dein Gedicht lässt viele Fragen zu und viele Fragen offen.
Mit der Sprache und dem Stil deines Gedichtes kann nicht viel anfangen. Die Sätze sind arg verdreht und "Lügen tut wer ..." klingt nicht gut. Das ist schade. Die Idee, ein Gedicht über die Lüge, das Lügen zu schreiben hingegen finde ich gut, richtig und wichtig.
es freut mich dass ich mit meinem Gedicht Dein Interesse wecken konnte, so dass Du es auch fragend weiterbedacht hast. Dies sagt mir doch, dass mir Art der Themenbehandlung gelungen ist. Poetische Sprache ist mir nicht besonders wichtig und passt auch oft nicht zu sachlichen Themen und Aussagen. Der nicht schön klingende Vers „Lügen tut wer….“ ist dem betonten Auftakt geschuldet. Leider bleiben die meisten meiner Gedichte ohne Kommentar, daher freut es mich besonders, dass ich mit dieser sachlichen Themenbehandlung verständlich Dein Interesse wecken konnte. Danke!
vielleicht lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster und ziehe mir den Unmut der Lyriker/innen zu, aber, ich glaube, du würdest mit deinen inhaltsstarken Gedichten viel mehr Beachtung und Aufmerksamkeit bekommen, wenn es auch angenehmer zu lesen wäre. (Ich krieg ja auch ab und zu eine auf den Deckel wegen meiner fehlenden Metrik) Wie wäre es, wenn du dich zwar an eine feste Metrik (vielleicht auch mit geregelten Hebungen hälst), aber auf die Reime am Ende verzichtest (oder nur wenige einstreust). Du findest bei Hayk ein solches Gedicht. Das nennt sich Blankvers. Dann bräuchtest du die Sätze nicht so verdrehen und es läuft trotzdem unter anerkannter Lyrik. Bei wortwuchs findest du unter "Blankvers" eine Erläuterung und Beispiele dazu. Halt hier auch: Blankverse
Deine Ratschläge sind sehr gut und könnten meine zukünftigen Gedichte beliebter machen, doch es geht für mich nicht nur darum was ich könnte oder was anderen gefällt sondern auch um das, was mir gefällt oder nicht gefällt, auch wenn ich damit allein dastehe. Was mir nicht gefällt interessiert mich weniger und es fällt mir schwer mich übend damit zu beschäftigen. Danke für Deine Meinung.
das war nur ein gutgemeinter Vorschlag von mir, der keineswegs umgesetzt werden muss. Wenn es für dich so stimmt und passt, soll es mir recht sein. Und ich lese deine Gedichte ja auch so, wie du sicher bemerkt hast.
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