Er war von allen unbestritten der größte Wortmetaphernkenner, den diese Kleinstadt Unterwitten beherbergte. Er war der Renner
unter all den sprachbegabten Frauen, die orgiastisch lyriknah verwunschene Ecken in den Auen mit Silben füllten - wunderbar.
Wenn er bedeutend unter Weiden sein Textwerk täglich rezitierte, begann die Damenwelt sich zu entkleiden, nach der er heimlich sehnend gierte .
Sie zeigten ihm verzückt ihr Innen entrückt von seiner Worte Wahl, begannen Träumen nachzusinnen und er? Er nahm ihr Herz und stahl sich unbemerkt und leis von dannen als ihre Tränen lautlos rannen.
ein tragische Gestalt, der Dichter giert heimlich sehnend und stiehl sich trotzdem von dannen. Das erinnert mich an die äußerst sinnlliche Gedichte schreibende Miss Scrawen in Tobermory.
Wo ist bitte Unterwitten, es interessiert mich zwar nur nebenbei, aber vielleicht ergäbe sich ja die Möglichkeit die Wirkung von Metaphern auf die Damenwelt zu studieren - rein lyrisch natürlich.
Unterwitten liegt rechts von Oberwitten in einem verschwiegenen Tal. Es ist eigentlich die Hochburg der lyrischen Damenwelt, so dass der Herzensdieb dort ein leichtes Spiel hatte ...
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