Würmchen schlängelt gutgelaunt durchs Moos staunt und denkt, ist heute hier was los? Streckt erwartungsvoll den Kopf zur Sonne welch weiche Frühlingsluft, welch eine Wonne
Liebespaaren hält die Frühlingszeit weiches Gras zur Lagerstatt bereit. Schlüsselblumen öffnen ihre Blüten, Kater streunen und die Vögel brüten.
Heiße Öfen starten erste Tour jetzt gehts über Straßen, Wald und Flur der alte Herr unter dem Maienbaum erwacht und hatte einen tollen Traum
in der zweiten Strophe klingt das "Nette" dem Reimes geschuldeet und der "Bösewicht" kommt für mich recht unerwartet in die letzte Zeile. Vielleicht könnte man es etwas in dieser Richtung, oder ähnlich, umbasteln:
Liebespaaren hält die Frühlingszeit weiches Gras zur Lagerstatt bereit. Schlüsselblumen öffnen ihre Blüten, Kater streunen und die Vögel brüten.
ich finde dein Gedicht gelungen, allerdings stört mich V1 in S3 ein wenig, da er der einzige Sechsheber. Sonst wechseln nur die Kadenzen, aber der Lesefluss wird nicht gestört.
Liebe Ilona, ist es Absicht, dass S1 V4 und S3 V3, V4 unbetont beginnen, während alle anderen Verse trochäisch, also ohne Auftakt sind? Ich sehe keine besondere Notwendigkeit dafür. Dein Frühingsbild ist ganz eintzückend und sehr stimmungsvoll - es macht Laune und zaubert ein Lächeln . Mit Vergnügen gelesen. Herzliche Grüße, Heliane.
liebe Heliane nein es ist nicht Absicht. Aber ich lasse es jetzt erst einmal so. Bis vorgestern hatte ich das Gefühl, mein Denken und Schreiben ist in meiner Krankheit verschollen gegangen. Nichts ging so sehr ich mich auch bemühte. Selbst kommentieren konnte ich nicht ohne mir zu sagen, was schreibst Du da für Blödsinn. An die Aufgabe, die Stanze bin ich nie über die erste Zeile hinweg gekommen ohne sie wieder zu löschen. Mir schien ich bin verbödet, sowas hatte ich vorher noch nie erlebt. Nun habe ich es geschafft, ich habe heute morgen meine Stanze geschrieben und muss nur noch Kleinigkeiten verbessern. Aber ich hoffe ich bin auf dem Weg. Ja meine Liebe, was so eine böde Krankheit, haut mich voll vom Hocker. Aber nun versuche ich heute erst mal zu kommentieren. herzlich Ilona
Liebe Ilona, solch ein fieser "Brejenklüter" (das ist Berliner Mundart) sucht uns alle hin und wieder heim, ob krank oder nicht . Lass dein Gedicht so, wie es ist. Die paar unpassenden Auftakte sind Peanuts . Fein, dass es dir wieder besser geht. Viel Vergnügen beim Dichten und Kommentieren. Herzliche Grüße, Heliane.
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