#1 | Die Auserwählten.16.02.2015 12:00 (zuletzt bearbeitet: 16.02.2015 17:01)
Gelöschtes Mitglied
Es ist eine Variante einer Villanelle, bei der ich die erste Zeile nicht wiederholt, sondern dafür einen neuen zusätzlichen Vers eingebracht habe.
Ein starker Glaube kann die Menschen trennen Dies muss nicht sein, doch es ist Weltgeschehen und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen.
Sie picken Thesen so wie dumme Hennen von Schriften die ehrfürchtig sie ansehen weil sie nur eine und nicht andre kennen.
Es ist oft falsch was sie als wahr benennen denn es ist Wunsch und selbstherrliches Drehen, und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen.
Für Heil und Segen haben sie Antennen für Ewiges für das sie knien und flehen weil sie nur eine und nicht andre kennen.
So wie sie sich zu Heiligkeiten drängen, erkennen wir an dem was sie verstehen, und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen.
Das Gute ist den Gläubigen zu gönnen, doch nicht wenn sie nur ihre Schriften sehen, weil sie nur eine und nicht andre kennen und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen.
Das Gute ist den Gläubigen zu gönnen, doch nicht wenn sie nur ihre Schriften sehen, weil sie nur eine und nicht andre kennen und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen.
Ich finde, das große Problem im Miteinander der Religionen ist, dass man sich nicht an das Gebot hält, sich ein Gleichnis bzw. ein Bild von Gott zu machen. Dadurch entsteht ein menschlich verzerrte Wahrnehmung auf der dann leider beharrt wird. Wir wissen nur einen Bruchteil dessen, was die sichtbare Welt ausmacht. Was die unsichtbare Welt betrifft, davon haben wir alle nur äußerst bruchstückhafte Vorstellungen.
Darf ich noch ein bisschen kritisieren? und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen. xXXxxXxXxXx vielleicht und Hochmut ist`s sich auserwählt zu nennen..
Liebe Heidi, jede Religion erhebt auch Wahrheitsanspruch und auch Verantwortung für die Mitmenschen. Dies beinhaltet auch den Missionierungsauftrag (Konkurrenz). Ein friedliches Miteinander ist dann nur möglich, wenn er durch Ungläubige erzwungen wird. Religionen sind nur tolerant wenn dies erzwungen wird. Sichtbarkeit ist relativ! Für alles sind Augen oder Instrumente möglich, die es sichtbar machen. Auf den kleinen von uns erkennbaren Bruchteil haben wir nur eine subjektive (auf uns bezogene) Sicht, die uns nur die uns betreffenden Informationen gibt.
ZitatDarf ich noch ein bisschen kritisieren? und auch Hochmut sich auserwählt zu nennen. xXXxxXxXxXx vielleicht und Hochmut ist`s sich auserwählt zu nennen.
ja, bei dieser Zeile habe ich auch lange überlegt, denn sie muss in vier verschiedene Zusammenhänge passen, was sehr schwierig ist. Dein Vorschlag ist sehr gut. Ich überlege noch, denn in alle vier Zusammenhänge passt er auch nicht optimal. Hoffentlich ist es bei meiner regelgerechten Villanelle besser.
Ein friedliches Miteinander ist dann nur möglich, wenn er durch Ungläubige erzwungen wird. Religionen sind nur tolerant wenn dies erzwungen wird.
Ich weiß nicht Hans, ich kann Deiner Argumentation nicht so recht folgen. Erzwingen lässt sich nie was im Leben, da werden die gegenteiligen Kräfte nur um so stärker. Vielleicht hat es eher was mit Annahme zu tun. Der Versuch den anderen Menschen zu akzeptieren in seinem Sein und Tun (solange er keinem schadet) ist glaube ich ein besserer Weg. . L.G. Heidi
ZitatEin friedliches Miteinander ist dann nur möglich, wenn er durch Ungläubige erzwungen wird. Religionen sind nur tolerant wenn dies erzwungen wird.
Die Religionsfreiheit ist in Deutschland ein durch das Grundgesetz garantiertes Grundrecht. Die Meinungsfreiheit, genauer Meinungsäußerungsfreiheit, auch Redefreiheit, ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln. Dies wird durch den Staat nicht zuletzt gegen die Kirchen durchgesetzt und geschützt. Ausnahme ist Volksverhetzung, z.B. in Deutschland die öffentliche Holocaustleugnung, Verharmlosung, Billigung, Rechtfertigung, die Strafrechtlich verfolgt wird, um das Gedenken an die NS-Opfer zu bewahren und um neue Opfer zu schützen.
Lieber Hans, Aber wieso durch Ungläubige erzwungen. Wir haben, wie Du schriebst, Religionsfreiheit und das ist gut so. Bin mehr als dafür, aber Du kannst doch bei den Väter und Müttern des Grundgesetzes, nicht bei allen, voraussetzen dass sie Atheisten waren und auch och Zwang ausüben wollten? Das ist einfach nur eine weise Entscheidung, weil wir hier keine Staatsreligion wollen L.G. Heidi
Religionen haben in ihrem Ursprung alle den Anspruch der alleinigen Gültigkeit (Wahrheit). Einer Gleichberechtigung mit anderen Religionen stimmen sie nicht zu, sondern lassen sie nur durch den Druck der Gesellschaft gelten. Dieser Druck (Zwang) geht überwiegend von Freidenkern (Atheisten) aus. Die Väter des Grundgesetzes waren keine streng Gläubigen. Sie waren sich nicht einig über die Wahrheit einer einzigen (gleichen) Religion. Das Grundgesetz war ein Sieg über die Religionen (bei uns über die christlichen Religionen).
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