Ich verlasse das Haus unbemerkt hat sich die eisige Winterschärfe entfernt das milde Weich der Luft trägt Sehnsucht in die Poren und plötzlich ist Frühling
liebe Anna ich mag den Inhalt, frage mich aber warum hast Du die Zeilen so auseinander gezogen. Ich finde keinen Grund. Ich lese sie so:
Ich verlasse das Haus unbemerkt hat sich die eisige Winterschärfe entfernt das milde Weich der Luft trägt Sehnsucht in die Poren und plötzlich ist Frühling
Ja, liebe Ostseemöwe, du hast völlig recht und bei Lichte betrachtet, könnte es auch ein kleine Prosa-Notiz in einem Tagebuch sein. Ich bin nach wie vor nicht froh damit, obwohl ich genau diese besondere Stimmung eben einfangen wollte, die mich überfällt, wenn mir die erste milde Luft begegnet.
Vielen Dank für deinen Kommentar, ich werde mal sehen, ob ich es so umstelle oder ganz verwerfe ..
Wie auch immer, liebe Anna! Mir gefällt Dein Frühlingsgedicht auch und gerade in dieser von Dir gewählten Form. So liest man langsam, hat Zeit zum Denken und geht so mit Dir, schrittweise in den Frühling. Liebe Grüße, Heidi
das ist jetzt interessant. Wir haben zwei Versionen. Klatschmohn gefällt die erste, Ännchen ist unsicher und Ostseemöwe findet die zweite gut. Vielleicht können wir herausfinden, woran es liegt.
Ostseemöwe hat nicht nur zusammengefasst, sondern auch hinter "eisige" einen neuen Zeilenumbruch eingeführt.
Als Frei-Greenhorn bin ich mir wirklich nicht sicher, was besser ist.
Klatschmohns Argument des langsamen Lesens könnte man entgegenhalten, dass die zweite Version besser der gedanklichen Phrasierung folgt und deshalb spannender zu lesen ist...
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