auch die erlaubten Abweichungen von den "Zwei Knaben" haben mir sehr gut gefallen. Die Witze sind sehr gut gelungen. Bei der vierten Strophe stimmen in Zeile 3 u. 4 die Kadenzen nicht. Insgesamt sehr gut.
Liebe Ilona, bis auf S 2 sind auch deine Klapphörner nicht Regel-recht . Den Einstieg "Zwei Knaben" hast du in jeder Strophe prima umgesetzt, die folgenden Verse mit dem einen und dem anderen Knaben jedoch nicht. In V 2/3 gehts nämlich darum, das Handeln der beiden Knaben näher zu betrachten, um zu einem absurden Ende zu kommen. Deine Strophen sind ulkig, kurzweilig und gut zu lesen, wirkliche Klapphörner sind es nach meiner Lesart nicht. Herzliche Grüße, Heliane.
liebe Heliane nun ich bin mir nicht sicher ob ich Deine Leseart für die richtige halte. Es gibt genügend wunderbare (für mich) Klapphörner die nicht die zwei Knaben enthalten. Und schau Dir diesen Klapphornvers an von Morgenstern
Zwei Knaben gingen durch das Korn. Es gingen alle beide vorn. Keiner wollte hinten gehn, denn hinten war die Luft nicht schön. hier hast Du nochwas zum nachlesen. http://www.klapphornclique.de/wasistein/klapphorn/
Liebe Ilona, also mir ist die lustige Aussage wichtiger als die Einhaltung der Regel. Regelgerechte mit dünnem Humor gibt es einige. Mir haben Deine gefallen. LG Ulrich
lieber Ulrich danke ich hatte die Aufgabe gestellt und nun muss ich sagen, wenn Wir alle keine Regel-gerechte Klapphörner geschrieben habe bin ich dran Schuld. Mir war nur nicht klar, dass bei den Glühbirnen nur die Urform als Regel gilt.
Deine weihnachtlichen Klapphörner sind echt der Brüller. Vor allem der Erste hat es mir angetan....., durch die Esse auf die Fresse! Die Dritte find ich auch Klasse, Bei dem fünften allerdings überlege ich die ganze Zeit was eine zweigeteilte Mutter ist.....! Übrigens, lass das mal mit dem Schuld sein..., jeder kann sich informieren wie echte Klapphörner aussehen sollen und jeder kann sich auch dagegen entscheiden um Eigenes zu bringen. Wir sind doch Kreative!
vielen Dank und zu Deiner Frage der zweigeteilten Mutter. Es gibt Zeiten da habe ich mich viel öfter teilen müssen als 2 mal. Der Mann will was, das Kind will was und die Arbeit, das Haus, der Garten schreien auch. Mütter müssen sich oft achteln.
Mir gefällt dein vierter Vers am besten. Kann mir gut vorstellen das es manchmal so abläuft. Mutter flitzt durchs ganze Haus, Vater leert die Bowle aus... In allen deiner Klapphörner ist der Humor gelungen. Ich sag gefällt mir!
Du hast hier auch bereits die Endfassung für die "Lichtblicke" gelesen. Auch ich habe versucht bei meiner Bearbeitung daran zu denken, es soll ins Buch und es soll Hilfe und Anregung für Lyrikfreunde sein. Vielen Dank für Dein Lob.
also mir ist bekannt, dass der Anfang nicht immer "zwei Knaben" sein muss, und auch das Wechselspiel zwischen "der eine" und "der andre" ist obligatorisch, also meiner bescheidenen Meinung nach sehr gelungen deine Klappis. Das Einzige, dass ich bekritteln kann ist, das es vielleicht manchmal durch die fehlende Rückbezugnahme, auf die im V1 eingeführten Personen (dein 4. Klappi ist dafür ein gutes Beispiel - die Mutter wird eingeführt, aber der Vater in V1-3 beleuchtet) nicht zu einem einzigen lustigen Bild kommt, sondern eher eine ganze Geschichte erzählt wird. Mir gefällt das, der Charme der Urklappis liegt aber wahrscheinlich in diesem enggefassten Bild der zwei Trottel mit dem Horn.
Humor steckt in deinen Worten - das ist für mich das aussachlagende Kriterium bei solchen kleinen Spottgedichten.
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