Sie tranken ihres Armutsbechers Neige gemeinsam und mit ernster Freude, genossen alles, was das Heute verschenkt. Die Knospen frischer Weidenzweige versprachen ihnen Sommertage. Und nie vernahm ich eine Klage.
Ich höre noch, wie ihre Lieder klangen, wenn alle um das Feuer saßen und dort des Alltags Last vergaßen. Sie konnten schauen, ohne zu verlangen, sich froh an schönen Dingen laben, ganz ohne Wunsch, sie auch zu haben.
was für eine liebevolle Erinnerung an Sinti und Roma, deren hunderttausenfacher Ermordung wir heute gedenken. - Ohne Klischee hast du ihr Wesen, von außen betrachtet, auf besondere Weise beschrieben.
schon lange habe ich keine mehr gesehen. Doch Armut und Entbehrungen sind nicht romantisch, darüber können auch Lieder am Lagerfeuer nicht hinwegtäuschen. Bestimmt sind sie manchmal freier und weniger materiell gebunden. Andererseits werden sie geächtet und ausgegrenzt und gerade in den letzten Jahren immer zunehmender.
Aber es ist schön, dass jemand an sie denkt und ihnen sogar ein Gedicht widmet. Liebe Grüße Clara
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.
Deine Spende hilft!
Spendenziel: 144€
48%
Forum online seit 10.11.2013 Design by Gabriella Dietrich