Hörst du nicht die Bäume weinen, wie Flüsse klagen und die Felsen flehn? Siehst du nicht die Wellen schäumen, wie Arten längst zugrunde gehn?
Noch singt der Wald, noch rauscht das Meer. Noch schreit der Sturm: Ach Mensch, sieh her! Noch leuchtet die Welt in tausend Farben, doch trägt sie schon Millionen Narben.
Es grünt zu früh in allen Ecken, es summt bereits in Wiesenflecken. Es frühjahrt mal wieder im Februar schon und Blumen erfrieren auf dem Balkon.
Noch singt der Wald, noch rauscht das Meer. Noch schreit der Sturm: Ach Mensch, sieh her! Noch leuchtet die Welt in tausend Farben, doch trägt sie schon Millionen Narben.
Die Sonne brennt heiß, der Regen bleibt aus und Wiesen vertrocknen dort hinterm Haus. Die Bäche versommern in flirrender Glut und Berge brechen laut ächzend vor Wut.
Noch singt der Wald, noch rauscht das Meer. Noch schreit der Sturm: Ach Mensch, sieh her! Noch leuchtet die Welt in tausend Farben, doch trägt sie schon Millionen Narben.
Der Himmel hängt tief, die Felder sind leer, das Obst an den Bäumen ist reif und schwer. Es herbsten die Stürme, sie donnern und blitzen, nun türmen sich Laub und Früchte in Pfützen.
Noch singt der Wald, noch rauscht das Meer. Noch schreit der Sturm: Ach Mensch, sieh her! Noch leuchtet die Welt in tausend Farben, doch trägt sie schon Millionen Narben.
Der Himmel spuckt Schnee, Hagel und Eis. Noch sind die Gipfel im Winter fast weiß. Schon werfen sie Schlamm hinunter ins Tal, die Gletscher entwintern, und Felsen stehn kahl.
Noch singt der Wald, noch rauscht das Meer. Noch schreit der Sturm: Ach Mensch, sieh her! Noch leuchtet die Welt in tausend Farben, doch trägt sie schon Millionen Narben.
Siehst du nicht, wohin die Tiere ziehn? Sie laufen im Kreis und können nicht fliehn. Siehst du nicht, wohin sie ziehn? Siehst du nicht?
Liebe Clara Ich sehe und fühle es. Dein Gedicht (Lied) hält einem vor Augen, was wir schon Mutter Erde angetan haben und ihr ohne Rücksicht weiter antun. Die Gletscher sind bereits durch nichts mehr zu retten. Bei uns in den Bergen kann man dem Rückgang beinahe zuschauen. Danke für diesen schönen Weckruf Liebe Grüsse Freya
deine Naturbeschreibung ist eine späte Warnung an uns Menschen, die Natur nicht weiter zu strapazieren. "Die Gletscher entwintern .." ist hierfür ein starkes Bild von dir. Deine Fähigkeit starke Lieder zu schreiben kommt aktuell sehr deutlich zum Vorschein. Ich habe den Eindruck, du hast eine deutliche Vorstellung davon wie deine Lieder klingen sollen und dieses mit Hilfe der KI auch gut umgesetzt. Diesmal gefällt mir die wenig aufgeregte Melodieführung und Dynamik der Harmonien gut, und ich finde, die KI hat, dank deiner konkreten Vorstellung wie es klingen soll, gute Arbeit geleistet. Ihr seid ein gutes Team!
meinen allerallerherzlichsten Dank. ich saß gestern ziemlich lange an den Formulierungen. Es ist gar nicht so einfach ein Umweltlied zu schreiben, das nicht nur draufdrischt oder nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger schimpft.
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