Kaum, dass dem raschen Wechsel seiner Bilder das Auge folgt, geschweige denn das rechte Wort.
Aus ungefährem Grün ein erster Überwurf am Hang, der sich für allzu kurze Zeit in ein Gemeng aus vielfach eignem Grün und Weiß verwandelt und doch schon in sich hält die Farbe des Verblühns.
Nichts hemmt der Knospen Drang, wie Tropfen noch an Haselzweigen, am Ahorn spitzen Dolchen gleich, für einen Augenblick.
Nicht lange bleibt der erste Austrieb der Platanen, der sich wie heller brauner Staub über die Alleen legt; vergänglich auch der Buchenwälder junges Grün.
schon beiindruckend, wie hier das Flüchtige des Frühlings eingefangen wird. Kaum ist ein Farbton erschienen, trägt er schon wieder den Keim seines Verschwindens in sich. Die Naturbeobachtungen wirken sehr genau und keineswegs nur als Deko. Die Bilder liest man nicht einfach, sondern hat sie unmittelbar vor Augen .
Schön finde ich den ruhigen Ton der Strophen. Nichts wird dramatisiert und gerade dadurch entsteht ein leises Staunen.
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