mich erfreut die Leichtigkeit in deinem Maskenspiel. Dein Gedicht ist wie immer humorvoll und besonders durch den "Allahu Akbar" Ausruf zum Schluss sehr akzentuiert. Deine erste Strophe möchte ich auch noch hervorheben, scheint sie mir doch geradezu eine gekonnte Zusammenfassung der Weltlage.
„Der eine setzt die Maske auf, ein andrer lässt sie fallen, das Leben nimmt eh seinen Lauf in einer Welt voll Narren!“
Herzliche Grüße ... und danke für das Lesevergnügen zum Frühstück!
ich habe mich beim Lesen deines Gedichtes gefragt: warst du eigentlich mal Büttenredner? Meine Lieblingsstrophe ist auch die erste, ich finde sie passt ausgezeichnet zum aktuellen Weltgeschehen. Und nun habe ich noch eine Verständnisfrage: Was heißt heißt eigentlich Narhalla? Ich habe in Mainz studiert und oft von Narhalla und Narhallesinnen gehört, mich aber noch nie um eine Übersetzung gekümmert... Jetzt bin ich aber gespannt.
meines Wissens ist die Bezeichnung Narrhalla in ironischer Anspielung an die Walhalla in Donaustauff entstanden, und zwar eher in München als in Mainz. Die teutsche Ruhmeshalle Walhalla hat ihren Namen wiederum in Anlehnung an jenen mythischen Ort Walhal bekommen, wo die verdiente nordischen Recken feierten und ausruhten. Narrhalla meint einerseits einen Ort oder Raum, wo sich die Narren versammeln, andererseits bezeichnete es auch eine Faschingszeitung und Fachingsgesellschaft zuerst in München und später in Mainz. Außerdem entstand auch noch der Narrhallamarsch (Ritzamba), der immer beim Einzug der Närrinnen und Narrhallesen gespielt wird…
Ich selbst bin im protestantischen Milieu, also fastnachtsfern, bis -ablehnend aufgewachsen…
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