Vor Jahren, als noch dicke Wolken auf dem blauen Himmel schwammen, kamen hundert Kräuter zusammen. Ein Weiser ward von ihnen bestochen, da ist aus seinem Hirn gekrochen, der Roboter Industrie.
Er purzelte ins Märchenland und seine schweren Eisenglieder schlugen hundert Träume nieder, pressten tausend Tränen aus, die perlten in die Welt hinaus und fließen heute noch.
Die Flügel jedes Schmetterlings, so zart und fein und buntbetupft, hat er mit Zangen ausgerupft, dann Plastikflügel angeklebt, damit er eifrig weiterlebt und höher fliegen kann.
Du bist in seine Hand geschraubt, doch hilfreich wie ein krankes Küken, setzt er dich auf deine Krücken, wenn es dir ein Beinabschnitt, oder gibt dir einen Tritt, wenn du zu nichts mehr taugst.
Mit seinem dicken Feuerhauch hat er den Himmel zugeklebt, und alles was darunter lebt, das taumelt und erstickt und steht, während sich immer weiterdreht, der Roboter Industrie.
Ich habe diesen Song, den ich vor 60 Jahren geschrieben habe, gerade in einem alten Heft wiederentdeckt. Etwas romantische, heute würde man "links-grün" sagen, aber das Wort gab es ja erst fünf bis 10 Jahre später.
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