#1 Nachtes Weil' von LookBackInAnger 12.04.2014 18:07

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NACHTES WEIL‘!

Wenn Worte hülsenweise stürzen
und würzig-süße Wahrheit blasenweise sich verteilt!
Auf nackten Füßen kürz ich
ab und falle weich
zum Zeichen reich vertrackter Zeit
und Nachtes Weil‘!

Wenn flüssig-flaue Säfte und Gebräue
sich brodelnd, sudelnd auf der Haut verteil’n,
erbau ich jodelnd geile Früchte
und flüchte barfuß
und als Sau nur hinterdrein.
Ja, Nachtes Weil‘!

Wenn du mich anbefiehlst zu dir,
du blankes Weib,
dann treib ich ohne Ziel
auf deinem ranken Leib
und reib mein krankes Teil!
O Nachtes Weil‘!

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