#1 * Wie schön!. von 10.03.2014 07:15

Aus der Ferne Wie schön!

Wolfgang Maximilian Goethe---------------------Hans Plonka

Wie schön! wenn aus vergang'nen Zeiten-------Wie schön! wenn ewig jung wir blieben,
Ein Jugendhauch den Geist bewegt,-------------Gebrechlichkeit uns nicht berührt
Und leis' an längst verklung'ne Saiten-----------und stark wir von der Lust getrieben,
Des viel bewegten Herzens schlägt! ------------die uns dann zu Erfolgen führt.
Ist es ein Traum aus frühen Tagen? ------------Ist es der Geist von meinen Ahnen?
Ist es der Kindheit Sonnenblick? -----------------Ist es die Kraft der neuen Zeit?
Ich fühl' es tief und kann's nicht sagen,---------Ich spür dies wird mir Wege bahnen,
Ich fühle erster Tage Glück.-----------------------in friedlicher Geborgenheit.
Was mir dazwischen hingeflossen,---------------Was mich erfüllt mit Freudentränen,
Vergessen ist es wie das Heut; -------------------ist Licht, das Glück und Liebe bringt.
Was mich umgibt, wird übergossen--------------Dazu will ich dann noch erwähnen,
Vom Zauber der Vergangenheit. -----------------dass Hoffnung bleibt damit's gelingt.

#2 RE: * Wie schön! von Thomas 10.03.2014 11:54

avatar

Lieber Hans,

da hast du dem ollen Goethe aber jung und frisch geantwortet. Du hast sein Metrum genau eingehalten.

Ich muss gestehen, deine Aussage passt mir viel besser ins Zeug, als seine Altersweisheit. Aber wer weiß, ob man immer so stark nach vorne blicken kann?

Eine Kleinigkeit:
Wenn du schreibst:
und wir von starker Lust getrieben
statt:
und stark wir von der Lust getrieben
verschwindet die Inversion. In der ersten Zeile kann sie dann bleiben.

Eine gute Lösung der Aufgabe.

Liebe Grüße
Thomas

#3 RE: * Wie schön! von Klatschmohn 10.03.2014 13:17

avatar

Lieber Hans,

mir gefällt Dein Gedicht außerordentlich gut, da es von einer ganz besonderen Hoffnung spricht. Du hast hier sauber gedichtet und hoffnungsfroh eine besondere Zukunft beschrieben, die voller Licht und Freude ist.
Sehr anrührend und schön.

Liebe Grüße, Heidi

#4 RE: * Wie schön! von Heliane 10.03.2014 16:35

avatar

Lieber Hans,

ich musste erst nachlesen, wer Maximilian Goethe war, und habe festgestellt, dass er mit unserem Altmeister nicht verwandt oder verschwägert war. Vielleicht gabs den Namen Goethe damals öfter, als wir glauben.

Dein Gedicht ist wirklich gut gelungen, sehr stimmungsvoll und sprachlich ziemlich rund, mir gefällt es sehr gut.
Ein paar Tippfehler sind mir aufgefallen, die du ändern könntest, ich habe sie blau gekennzeichnet.

Sehr gerne gelesen und gestaunt, was in dir steckt .
Herzliche Grüße,
Medusa.

Wie schön! Wenn ewig jung wir blieben,
Gebrechlichkeit uns nicht berührt (Komma),
und wir von starker Lust getrieben (Komma), sehr schöner Vorschlag vom Thomas!
die uns dann zu Erfolgen führt. Achtung, Füllsel!
Ist es der Geist von meinen Ahnen?
Ist es die Kraft der neuen Zeit?
Ich spür (Komma), dies wird mir Wege bahnen (kein Komma)
in friedliche(r) Geborgenheit. Kein „r“. Wohin? In friedliche Geborgenheit.
Was mich erfüllt mit Freudentränen,
ist Licht, das Glück und Liebe bringt.
Dazu will ich dann noch erwähnen,
dass Hoffnung bleibt (Komma), damit's gelingt.

#5 RE: * Wie schön! von Derolli 12.03.2014 10:35

avatar

Lieber Hans,

auch ich muss dich einfach loben, die Adaption ist dir geglückt und die Aussage ist mir klar verständlich, was will man mehr. Wenn du den Rat von Thomas beherzigst, dann wird es nocg besser.

Liebe Grüße

#6 RE: * Wie schön! von 12.03.2014 17:51

Lieber Thomas,

Der Blick nach vorne kann sehr unterschiedlich sein, das Positive macht uns jedoch das Leben schöner. Deinen Vorschlag übernehme ich gerne. Danke dafür und für die positive Bestätigung.

LG Hans

Liebe Heidi,

es freut mich, dass es Dir gefällt und ich es somit auch als gelungen bestätigt sehe. Danke!

LG Hans

Liebe Medusa,

Danke für das aufmerksame Lesen und die Korrekturen, die ich gerne übernehme. Dass es einen zweiten Dichter Goethe gab, hat mich auch überrascht.

LG Hans

Xobor Xobor Community Software