#1 Die Qual der Wahl. von 24.09.2017 13:39

Wer sagt denn Wählen wäre Pflicht,
nur so wär man auch Demokrat,
denn ohne Wähler ginge nicht,
gemeines Wohl durch Rat und Tat.

Auch wenn dann Tat nicht so gelingt,
dass jeder dabei auch gewinnt,
ist dies doch nur dadurch bedingt,
dass die Probleme zu schwer sind.

Die Lösung wäre doch so leicht.
Sie wird nicht selten präsentiert!
Doch sie wird sicher nicht erreicht,
wenn falsche Wahl ins Unglück führt.

#2 RE: Die Qual der Wahl von Ida 24.09.2017 14:56

Lieber Hans,
zu Deinem Gedicht habe ich ein paar Anmerkungen:
"nur so wär man auch Demokrat," holpert es hier nicht etwas und auch bei "dass die Probleme zu schwer sind."???
"Auch wenn dann Tat nicht so gelingt," wäre hier nicht statt "dann" ein "die" besser?
"gemeines Wohl durch Rat und Tat." die Zeile verstehe ich nicht, wo ist bei der Wahl Rat und Tat? Oder in der Politik der Rat?
Mit Interesse gelesen!
LG Ida

#3 RE: Die Qual der Wahl von 24.09.2017 15:42

Liebe Ida,

wenn Du jede Zeile in der Betonung wie folgt liest holpert es nicht. xXxXxXxX
x = unbetont X = betont

Zitat
"Auch wenn dann Tat nicht so gelingt," wäre hier nicht statt "dann" ein "die" besser?

Hier wollte ich nicht von einer Tat sprechen sondern wie auch in der Zeile zuvor von Taten. Wenn z.B. gesagt wird, „mit Rat und Tat zur Seite stehen“ , wird auch nicht nur von einem Rat und einer Tat gesprochen.

Zitat
"gemeines Wohl durch Rat und Tat." die Zeile verstehe ich nicht, wo ist bei der Wahl Rat und Tat? Oder in der Politik der Rat?

Rat und Tat bezieht sich hier auf gemeines Wohl das demnach angeblich nicht ohne den Wähler geht.
Dazu denke ich, dass der Wähler auch durch die Wahl kaum etwas bewirkt. Eher bewirken die Lobbyisten etwas.
Politikberater gibt es viele. Leider sind es fast immer Lobbyisten.
Danke für Dein Interesse!

LG Hans

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