#1 Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 29.05.2017 07:43

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Kunst vs. Wandalismus?

Auch wenn die Bullen mich zuweilen fangen -
am nächsten Morgen werd ich freigelassen -
die Lust am Handstyle ist mir nicht vergangen.

Was mach ich denn, dass die mich derart hassen?
Sie schnappen mich und nennen mich Wandalen -
am nächsten Morgen werd ich freigelassen.

Ich soll die grauen Wände nicht bemalen?
Erschaffe Kunst, wer möchte das bestreiten?
Sie schnappen mich und nennen mich Wandalen.

Ja, leben wir in alten Römerzeiten?
Ich bringe Farben, werde nichts zerstören,
erschaffe Kunst, wer möchte das bestreiten?

Selbst wenn sich diese Deppen wild empören,
mir dissig Wandalismus unterstellen,
ich bringe Farben, werde nichts zerstören.

Ich lass mir meine Fatcaps nicht vergällen,
auch wenn die Bullen mich zuweilen fangen,
mir dissig Wandalismus unterstellen,
die Lust am Handstyle ist mir nicht vergangen!


Auf Heidis Wunsch das Ganze im Plural :

Kunst vs. Wandalismus?

Auch wenn die Bullen uns zuweilen fangen -
am nächsten Morgen sind wir freigelassen -
die Lust am Handstyle ist uns nicht vergangen.

Was machen wir, dass die uns derart hassen?
Sie schnappen zu und nennen uns Wandalen -
am nächsten Morgen sind wir freigelassen.

Wir sollen graue Wände nicht bemalen?
Erschaffen Kunst, wer möchte das bestreiten?
Sie schnappen zu und nennen uns Wandalen.

Ja, leben wir in alten Römerzeiten?
Wir bringen Farbe, werden nichts zerstören,
erschaffen Kunst, wer möchte das bestreiten?

Selbst wenn sich diese Deppen wild empören,
uns dissig Wandalismus unterstellen,
wir bringen Farbe, werden nichts zerstören.

Wir lassen uns die Fatcaps nicht vergällen,
auch wenn die Bullen uns zuweilen fangen,
uns dissig Wandalismus unterstellen,
die Lust am Handstyle ist uns nicht vergangen!

#2 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Klatschmohn 29.05.2017 08:06

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Liebe Heliane,
ein bissig witziges Gedicht über die "Wandalen. Nachdem ich mehrfach gestutzt hatte, fände ich es vielleicht gut wenn Du Wand-alen geschrieben hättest, aberlassen wir den Anderen auch das Vergnügen des Stutzens.
Mich stört aber wirklich im 2. und 3. Vers den Plural "Wandalen". Ist doch nur von einer Einzelperson die Rede.
Kannst Du da nicht irgendwie doch eine ganze Gruppe einbeziehen, dann würde es wieder stimmen.
Du hast hier aus der Sicht der Wandalen geschrieben und manchmal ist es ja auch richtig Kunst, was die da machen, aber das Meiste ist Mist.

Liebe Grüße, Heidi

#3 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Sanderling 29.05.2017 08:14

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Liebe Heliane,
ich bin sehr angetan davon, wie gut es dir hier gelingt, das lyrische Ich eines Sprayers laut werden zu lassen. Für mich hast du das Ganze in eine wunderbare Form gebracht, die es wie aus einem Guss wirken lässt. Ist das auch ein Pantum?
Die Wahl deiner Sprache wirkt so authentisch, dass ich den Sprayer gradezu vor mir sehe. Und, du beschreibst damit für mich etwas Wesentliches beim Vandalismus. Nämlich dass der, dem Vandalismus unterstellt wird, sich selbst gänzlich anders erlebt und beurteilt. Das ist genau die Krux. Sehr gut gelungen!
Viele Grüße,
der Sanderling

#4 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Gabi 29.05.2017 08:52

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Guten Morgen in die Runde

Liebe Heliane,

ich habe das Gedicht auch gerade gelesen. Ich hab zwar auch etwas gestutzt, aber nicht wegen dem, wo Heidi stutzt Ich musste tatsächlich Tante Wiki befragen, da ich nur Vandalen kenne. Die können also wirklich Wandalen heissen, das muss ein sehr alter Begriff sein und ich finde sehr gelungen, dass Du ihn in Deinem Gedicht benutzt hast Ueber die Güte des Gedichts, schliesse ich mich Sanderling in jeder Hinsicht an, nicht aber der Meinung von Heidi, Wand-alen würde ich auf keinen Fall schreiben, das täte ich als Lektor korrigieren, es sei denn man macht einen Gedankengang im Bezug auf den Sprayer = Wand anmalen. Und wenn man im 2. + 3. Vers Wandale schreiben würde, liebe Heidi, dann würde das Gedicht ganz gehörig holpern, finde ich jedenfalls.

Bin gespannt, was Andere dazu sagen, die ist nur meine bescheidene, unwissende Meinung

lichst

Gabi

#5 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Thomas 29.05.2017 09:12

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Liebe Heliane,

eine gelungen Villanelle, die über das Thema: "Auch wenn die Bullen mich zuweilen fangen, / die Lust am Handstyle ist mir nicht vergangen!" variiert. Gut finde ich auch, dass du das geforderte Thema "Vandalismus" begrifflich ausleuchtest, indem du die Frage aufwirfst, ob Graffiti mutwillige Zerstörung (Vandalismus) oder Kunst sei und zwar aus der Sicht des "Künstlers", der sich von den Gesetzen (Bullen) in seiner Meinung nicht beeindrucken lässt.

Ich denke, das Kunst-Argument zieht bei Graffiti nicht. Dem Wesen nach ist es das, woher es kommt, mutwillige Störung bzw. Zerstörung. Es hat sich inzwischen zu einer Kunstform entwickelt und manche Städte und Gemeinden geben sogar dafür Wände frei, was mit besser gefällt, als auf ohnehin verrottete Flächen zu schauen. Aber bitte nur auf solchen Flächen, dass aggressive Beschmieren, z.B. von Schallschutzwänden auf Autobahnen, die bewusst in Farben gehalten sind, die sich der Umgebung anpassen, ist Sachbeschädigung.

Die Sachbeschädigung und die "Lifestyle-Nötigung" durch Graffiti wird meiner Meinung nach, wie in deinem Gedicht ja demonstriert, nicht adäquat geahndet. Passend finde ich, wenn die Täter geschrubbt, rasiert und mit einem Bürstenhaarschnitt versehen in Uniformen gesteckt (d.h. ihrerseits mit einem anderen Lifestyle genötigt) würden, und dann eine Woche Wände schruppen müssten. Dann würden sie erfahren, dass es gar nicht so lustig ist, wenn man anderen den eigenen Lebensstil auszwingt, egal wie "kunstvoll" da geschieht, und die "Lust am Handstyle" würde gedämpft. Derartige drakonische Erziehungsmaßnahmen sind out, weshalb demoralisierte Polizisten ohnehin lieber wegschauen, als sich unnötige Arbeit mit Graffiti-Künstlern zu machen.

Ich habe, da es um das Thema geht, ausnahmsweise meine inhaltliche Meinung gesagt. Sicherlich sehen Andre das anders, aber das ist bei Themenaufgaben zu erwarten.

Liebe Grüße
Thomas

#6 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 29.05.2017 09:13

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Liebe Heidi,
dass ich nicht plump "Wand-alen" schreiben werde, dürfte sonnenklar sein! Ich habs insgesamt in den Plural gesetzt - ist Geschmackssache, falsch ist der Plural für EINE Person jedenfalls nicht. Oder meinst du, es bezeichnete mich jemand als Wandalin oder Wandale???
Es freut mich, dass dir mein Gedicht trotzdem gut gefällt, danke fürs Lob.
Herzliche Grüße,
Heliane.


Lieber Sanderling,
das ist eine Terzanelle, sie klingt nicht so schwer wie ein Pantum.
Ja, zwischen dem, wie wir wahrgenommen werden, und dem, wie wir uns selbst empfinden, liegt manchmal ein himmelweiter Unterschied.
Herzlichen Dank fürs "Sehr gut gelungen!" und viele liebe Grüße,
Heliane.


Liebe Gabi,
ob nun "W" oder "V" ist wurscht, beides ist richtig .
So, wie Heidi sich das vorstellt, gehts natürlich nicht. Ich habe das ganze Gedicht in den Plural gesetzt und oben angehängt.
Hab vielen lieben Dank für dein dickes Lob.
Herzliche Grüße,
Heliane.


Lieber Thomas,
wenn du mit der S-Bahn durch Berlin fährst, siehst du tausende fröhlich-bunter „Tags“ und richtig schöne „Gemälde“ an den grauen Bahndämmen und Häusern – ich mag sie sehr!
Mich hat auf der Autobahn noch nie eine bunte Schallschutzwand abgelenkt. Meinst du nicht auch, dass Raser, Baustellen, Staus und die zahllosen Schilder viel eher zu Unfällen führen?
Es handelt sich selbstverständlich um Sachbeschädigung und die Reinigung der Wände kostet viele Euros. Aber weißt, die Jurisprudenz ist sehr überarbeitet und sollte sich in ihrer knappen Zeit besser mit wirklich schlimmen Dingen beschäftigen.
So denke ich über das Thema .
Warum variieren die beiden Verse ?
Ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar und deine Meinung, die du mit vielen, vielen anderen Menschen teilst.
Herzliche Grüße,
Heliane.

#7 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Ostseemöwe 29.05.2017 09:20

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liebe Heliane

Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage hast Du aus der Sicht der Spreyer beantwortet.
Es gäbe dazu viel und kontroverses zu sagen.
Mir gefällt die 2. Variante im Plural wesentlich besser.
Ich bin allerdings über den Begriff "dissig Wandalismus" gestolpert. Inzwischen sagt mir google, dissen ist Jugendsprache und bedeutet "etwas schlecht machen". Aber kann man Vandalismus schlecht machen. Ich meine der Vandalismus an sich beinhaltet es ja schon. Magst Du es erklären?
herzlich Ilona

#8 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Gabi 29.05.2017 10:19

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Liebe Heliane, ich hab's mir angeschaut, also die 1 Variante finde ich wesentlich besser!

#9 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Thomas 29.05.2017 10:52

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Liebe Heliane,

ich verwendete (etwas unklar) das Wort "Variation", weil die beiden erähnten Zeilen in einer Villanelle und Terzanelle wie ein Motiv für das Gedicht wirken.

Wie ich bereits andeutet, finde ich bestimmte Graffiti auch schön, manche sogar sehr schön und besser als gruae Wände. Siehe oben.

Unschön ist die Respektlosigkeit gegen fremdes Eigentum und die arrogante Missachtung anderer Seh- und Denkgewohnheiten. Wirkliche Kunst ist ohne Respekt vor dem "Publikum" nicht möglich - wobei Respekt nicht "zu Gefallen sein" meint. Deswegen halte ich das Kunst-Argument für gedankenlos oder vorgeschoben. Das ist meine Antwort. Die Frage Kunst oder Vandalismus stell ja deine Überschrift.

Liebe Grüße
Thomas

#10 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 29.05.2017 14:33

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Liebe Ilona,
in "dissig" steckt destruktiv, ich glaube, das sagt noch mehr als "etwas schlecht machen" aus. In meinem Gedicht sinds die "Bullen", die dissen .
Den Wandalismus kannst du natürlich nicht schlechter machen. Indem du jedoch Sprayer des Wandalismus bezichtigst, machst du ihnen fast ein Kompliment. Denn die Wandalen handelten der Zeit entsprechend und hoben sich keinen Deut von den Praktiken in Kriegszeiten ab. Sprayer führen keinen Krieg und sind, ob wir es wollen oder nicht, zeitgemäß.
Ich halte gar nichts vom "Weg damit"! Es gibt wahre Künstler und Stümper, wie beim Gedichteschreiben auch .
Herzlichen Dank für deinen Kommentar und viele liebe Grüße nach Kiel,
Heliane.


Liebe Gabi,
mir gefallen beide Möglicheiten und ich überlege, welche ich ins Büchlein übernehme. Schaun wir mal, vielleicht gibts noch andere Meinungen?
Ganz lieben Dank fürs erneute Lesen und herzliche Grüße nach Etziken,
Heliane.


Lieber Thomas,
du kannst es auch umdrehen: Warum können die „anderen“ die Seh- und Denkweisen der Sprayer nicht respektieren? Engstirnigkeit führt zu Aggressionen! Manno, die Zeiten ändern sich. Wir leben nicht mehr kurz nach Kriegsende, als das Leben spießig, bürgerlich und verlogen war.
Es gibt Kunst, seien es Gemälde, Gedichte oder Lesungen, in und mit denen absolut respektlos mit dem Publikum umgegangen wird, willst du sie verbieten, weil sie nach deinem Empfinden respektlos mit dir umgehen? Nur weil die Gemälde gerahmt, die Gedichte gebunden und die Vortragenden bekannte Namen haben, akzeptierst du sie? Nee nich?
Das Argument „Kunst Ja oder Nein“ ist weder gedankenlos noch vorgeschoben. Unsere Hauptstadt bietet Vergleiche noch und nöcher!
Herzliche Grüße,
Heliane.

#11 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Ostseemöwe 29.05.2017 15:27

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liebe Heliane
was die Spreykunst angeht kann ich Dir nur Recht geben. Es hat in vielen Städten schon ein umdenken eingesetzt. Tausende strömen an die Mauerreste nach Berlin und schauen sich dort die Kunst an.
NATÜRLICH MÜSSEN WIR UNTERSCHEIDEN. Auch Kunst muß weg, wenn sie unrechtmäßig angebracht ist und das Eigentum anderer verletzt.
Der Harken ist nur, erst wenn ein Kunstwerk entstanden ist, fällt den Eigentümern plötzlich ein, ihr Eigentum Wert zu schätzen.
Ich habe mal ein uraltes Gedicht dazu hier eingestellt.
herzlich Ilona

#12 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 29.05.2017 16:09

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Liebe Ilona,
ich denke völlig anders: Kunst darf nicht zensiert werden, sie darf nicht, schon gar nicht MUSS weg! Hatten wir schon mal, nicht wahr?
Die Sprayer machen unsere Hauptstadt bunt und fröhlich, manchmal gibts freche oder äußerst kritische Werke, die uns Spiegel vorhalten - selbstverständlich beschädigen sie privates Eigentum, keine Frage. Sind es nicht winzige "Vergehen"?
Vor vielen Jahren, als es zunächst nur "Tags" gab, hatten wir eines Tages solche schwarzen Kringel an einer weißen Wand. Naja, begeistert waren wir nicht, aber ich habe meinen Söhnen die Wand zum Übersprayen zur Verfügung gestellt, sie wurde schön bunt. Erst die Nachbarn zwangen uns, die Wand zu weißen ...!
Dein "Röslein" habe ich gelesen und kommentiert
Herzliche Grüße,
Heliane.

#13 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von 29.05.2017 19:30

Liebe Heliane,

Kunst liegt oft im Auge des Betrachters. Kunst und Vandalismus ist jedoch kein Widerspruch. Kunst soll zwar frei sein, darf aber nicht die Freiheit anderer beschneiden oder unerlaubt fremdes Eigentum verändern. Die Gedichtform ist Dir gut und flüssig gelungen. Die Aussage ist eine interessante Beleuchtung des Vandalismus-Problems, was auch einige Fragen dazu aufwirft. Insgesamt ist Dir hier alles sehr gut gelungen. Gefällt mir sehr gut.

LG Hans

#14 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 29.05.2017 22:00

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Hallo Hans,
Kunst IST Freiheit und darf nicht eingeschränkt werden! Sprayer nehmen sich Freiheiten heraus, die nicht unbedingt gerne gesehen werden und sie begehen drüber hinaus Sachbeschädigung, keine Frage!
Ich sehe darin jedoch nur kleinere Vergehen, die zwar umständlich beseitigt werden müssen und einige Euros bewegen, jedoch keine wirkliche Bedrohung darstellen.
In Berlin haben vor ein einigen Tagen ein paar bekiffte junge Männer die Schienen einer S-Bahn-Trasse derart beschädigt, so dass der einfahrende Zug fast entgleist wäre. DAS hätte zu vielen Toten führen können! Die Täter durften nach einer Nacht im Knast ihr Leben uneingeschränkt wieder aufnehmen. WER sind die "Wandalen"?
Herzlichen Dank für dein schönes Lob.
LG, Heliane.

#15 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heike 29.05.2017 22:41

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Liebe Heliane, da greifst du ein gutes Thema auf, über das wahrlich oft gestritten wird. Fremdes Eigentum sollte man schon achten. Man könnte ja fragen. Es gibt genügend Schandflecken die man mit der Spraykunst verschönern kann. Dein Gedicht gefällt mir.
LG Heike

#16 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 31.05.2017 16:43

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Liebe Heike,
es ist in der Tat sehr schwer, zwischen Kunst und "Wandalismus" zu unterscheiden. Für mich beinhaltet Wandalismus höchste Agressivität, vor der ich Angst habe, die dem Gotenstamm allerdings nicht anzulasten ist. Sprayer sind friedlich und verschönern, wie du so schön sagst, Schandflecken. Dafür sollten wir ihnen dankbar sein, oder ?
Herzlichen Dank für deinen Kommentar und alles Gute für dich,
Heliane.

#17 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Carlino 31.05.2017 17:14

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Liebe Heliane,

die zweite Version finde ich besser! Was mir nicht so gefällt sind die Einsprengsel in der Sprayersprache, aber das lässt sich wohl nicht verhindern, wenn man sie selbst zu Wort kommen lässt!?

In der Eintönigkeit steriler Architekturfluchten finde ich die Farbexplosionen übrigens eher erholsam fürs Auge.

Gerne gelesen und kommentiert
Liebe Grüße aus Samothraki, wo wir wohl ab morgen hoffentlich ans Internet kommen ohne das Haus verlassen zu müssen

Karlheinz

#18 RE: Kunst vs. Wandalismus?. von Heliane 31.05.2017 17:35

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Lieber Karlheinz,
Fatcaps und Handstyle sind kaum zu ersetzen, weils Sprayersprache ist. Fatcaps sind diese dicken, bunten Buchstaben mit einem fetten schwarzen Strich drumherum und Handstyle ist wohl der ureigene Stil des Sprayers. Diesen könnte ich vielleicht ersetzen, wenn mir was passendes einfiele, ich befürchte, das funzt nicht .
Du magst die zweite Version? Gut zu wissen, denn damit bist du mit Ilona einer Meinung, ich bin nämlich noch sehr unschlüssig.
Ich mag diese "Farbexplosionen" auch, sie verdecken oft genug schreckliche Bausünden und bringen gute Laune!

Viel Erfolg bei der Suche nach dem Internet, es wird bestimmt klappen .
Herzliche Grüße aus Berlin, das wettermäßig ganz gewiss mit Samothraki konkurrieren kann ,
Heliane.

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