#1 Notsucht. von Carlino 12.04.2016 10:10

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Notsucht

Gereimter Worte überdrüssig,
greift man zum Nichts, das überflüssig.
Das Nichts, welch Überfluss, fließt aus,
da macht man ein Gedichtlein draus.

Den Überdruss am Überfluss
-als Thema wirklich harte Nuss-
lässt man gewaltig überfließen,
dann schweigt der Dichter. Wir genießen!

Aus Sucht die Not muss walten:
so sangen schon die Alten,
so zwitschern auch die Jungen,
vom Nichts. Wer zügelt Zungen?

#2 RE: Notsucht von 12.04.2016 16:51

Lieber Karlheinz,

Wenn Dein Gedicht auch nicht ganz schlüssig,
hab ich es doch schließlich müßig,
durchgelesen mit Bedacht
und es hat mir Spaß gemacht.
Dein Nichts das Du ganz angemessen,
eingeordnet in Geschehen,
so dass ich nun frage wessen,
dies denn ist, was wir nicht sehen.

LG Hans

#3 RE: Notsucht von Carlino 12.04.2016 17:56

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Lieber Hans,

Schlussendlich lautet Dein Beschluss,
Der Spruch da oben sei nur Stuss?
Dann, Hans, hast Du noch lang nicht recht:
Das Nichts macht manchen Herrn zum Knecht!

LG Karlheinz

#4 RE: Notsucht von Sanssouci 15.04.2016 16:33

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Lieber Carlino!

Egal ob wichtig oder Stuss,
es reimt sich hoffentlich zum Schluss.
Ist man des Wortes überdrüssig,
dann ist so manches überflüssig.

Sehr gern gelesen und kommentiert.

Grüße von Sanssouci

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