#1 Der kurze Abend. von 20.02.2015 17:12

Der große Vogel kreist
in der Abendsonne.

Er hat schon erspäht,
wie Du umherirrst,
auf Deinen kurzen Beinen,
zwischen den Gräsern,
ohne ein Ziel zu kennen.

Ziellos mündet
Dein kurzer Abend
in die Dunkelheit.

#2 RE: Der kurze Abend von Klatschmohn 20.02.2015 19:38

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Hallo Hans,
gefressen? ist der mit den kurzen Beinen gefressen worden, dann war es wirklich ein kurzer Abend.
Du hast Dich hier in freier Lyrik versucht.
Der erste Teil schildert ein in der Natur alltägliches Bild,
dann wird Spannung aufgebaut durch den Irrenden mit den Kurzen Beinen.
Der abschließende Teil lässt eine Moritat erahnen.
Durch die Ansätze rundest Du Dein Stück ab und so gibt es ein abgeschlossenes Bild.
Interessant gemacht, und lesenswert. Nur rätsel ich noch über die kurzen Beine. Eine Maus? Laufen Mäuse ziellos? Da hake ich noch.
Liebe Grüße, Heidi

#3 RE: Der kurze Abend von 21.02.2015 12:04

Liebe Heidi,

gut wie Du mein Gedicht aufgefasst hast. Die Aussage über das kurzbeinige Wesen und dessen Schicksal habe ich bewusst offengelassen um eigene Schlussfolgerungen anzuregen. Bei dem kurzbeinigen Wesen habe ich an einen Käfer gedacht der mit Schnabel aufgepickt und gefressen wird.

LG Hans

#4 RE: Der kurze Abend von Heliane 25.02.2015 18:55

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Lieber Hans,
ich habe ein solches Geschehen mal aus einem Hochstand beobachtet, der Vogel war eine Eule, die bekanntlich lautlos fliegen. Die Maus, oder was es auch immer war, hatte keine Chance. Soweit ich weiß "jagen" unsere Greifvögel nicht nach Käfern und sie "picken" auch nicht mit dem Schnabel. Ganz sicher kennen selbst die kleinsten Krabbler ihr Ziel.
Mit anderen Worten: Deine Recherche lässt zu wünschen übrig.
Deine Ausflüge in die freie Lyrik sind mutig und interessant .
Herzliche Grüße,
Heliane.

#5 RE: Der kurze Abend von Derolli 26.02.2015 09:19

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Hallo Hans Plonka,

wird dem großen Vogel nicht etwas zu warm?

Liebe Grüße

Derolli

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