#1 Es ist das Dunkel von anna a. 30.07.2014 00:13

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Es ist das Dunkel

Es ist das Dunkel, das mich stille
in meine Täler einziehen lässt
und ohne jeden großen Wille
im Meer der Tränen mich durchnässt.

Sobald die Tagesklarheit schwindet,
das Licht der Sonne sich verzieht,
spür ich, wie sich die Seele windet
und wenig Hell im Dunklen sieht.

Das ist die Zeit des " Lass-mich-Gehens",
des Augenblicks ganz unbewusst,
des Fühlens und nicht mehr des Sehens,
des Träume an den Monde Lehnens
des Seufzens herzenswunder Lust.

#2 RE: Es ist das Dunkel von Behutsalem 30.07.2014 06:07

Guten morgen anna a.

Oh anna. Das berührt mich .
Es hat mich total erreicht.
Die letzte Strophe ist für mich die Beste.
Vorallem die Schlusszeile ..

Ein von oben bis unten gelungens Werk,
wenn auch in der Strophe 1 Z3 es ohne großen Willens heißen müsste, glaube ich zumindest.
Ich glaube hier ist das" ohne jeden großen" der Knackpunkt. Mir fällt aber mometan kein Vorschlag ein.

Dein Werk hat eine Tiefe die mir sehr nahe geht.
Sehr gutes Handwerk, vorallem die Ausdrucksweise mit der du hier gearbeitet hast.

Liebe Grüße, Behutsalem

#3 RE: Es ist das Dunkel von anna a. 30.07.2014 10:04

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Ja behutsamen, der kleine Patzer mit dem Wille musste sein oder könnte ich auch Willen schreiben?

Das andere überleg ich noch ..vielen Dank und schön, dass ich dich erreichen konnte...

Alles liebe

Anna

#4 RE: Es ist das Dunkel von Behutsalem 30.07.2014 11:05

Liebe anna a.

ich würde es belassen wie es ist, willen und stille sind zwei paar schuhe, wenn das n dabei ist, dann ist es kein gesunder Reim
Wie schon gesagt, der Knackpunkt liegt dann wohl in den Worten davor. Aber ich wollte dies auch nicht als Fehler ankreiden,
oder überbewehrten,es ist mir nur ins Auge gestochen...

lg. Behutsalem

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